Die Zukunft der digitalen Maut in der Schweiz und Europa

Ein tiefer Einblick in technologische Evolutionen und regulatorische Wegweiser für moderne Straßeninfrastrukturen.

Moderne Schweizer Autobahn mit digitaler Erfassungsinfrastruktur bei Sonnenuntergang

Vom Klebeetikett zur digitalen Präzision

Über Jahrzehnte hinweg war die physische Vignette das Symbol für den Zugang zum Schweizer Autobahnnetz. Doch die Anforderungen an ein modernes Verkehrsmanagement wachsen. Der Wandel hin zu einer digitalen Kilometermaut ist nicht nur ein technisches Upgrade, sondern eine Notwendigkeit für eine gerechtere und effizientere Ressourcenverwaltung. In Europa sehen wir einen klaren Trend: Weg von pauschalen Gebühren, hin zur kilometerbasierten Abrechnung, die ökologische Faktoren und reale Straßennutzung berücksichtigt.

Schlüsseltechnologien: GNSS und DSRC

Die Revolution der Mauterhebung stützt sich auf zwei technologische Säulen. Das Global Navigation Satellite System (GNSS) ermöglicht eine metergenaue Erfassung von Fahrzeugpositionen ohne teure physische Portale an jeder Ausfahrt. Ergänzend dazu dient DSRC (Dedicated Short-Range Communications) als bewährter Standard für die Punkt-zu-Punkt-Kommunikation, insbesondere in Tunneln oder urbanen Zonen mit Signalschatten.

Durch die Integration dieser Systeme schafft Horologium Roadways Lösungen, die nahtlose Grenzen überschreitende Fahrten innerhalb der EU ermöglichen, ohne dass Fahrer mehrere Geräte oder Konten benötigen.

Illustration von Satellitennavigation und Fahrzeugkommunikation

Ausblick: Die Vision von Horologium Roadways

In den kommenden Jahren planen wir die Einführung von KI-gestützten Analysemodellen, die nicht nur Maut abrechnen, sondern auch Verkehrsflüsse in Echtzeit prognostizieren. Unsere Mission in Zürich ist klar: Wir bauen das digitale Rückgrat für die Mobilität von morgen. Dies umfasst die vollständige Integration von Elektrofahrzeug-Ladeprozessen in unser Zahlungssystem, um den administrativen Aufwand für Flottenbetreiber auf ein Minimum zu reduzieren.

Fact-Box

  • Vollständige EETS-Interoperabilität bis 2026.
  • Reduktion von Transaktionsfehlern auf unter 0,01% durch Blockchain-Validierung.
  • 100% digitale Registrierung in weniger als 60 Sekunden.